"Lichtikon"

"Lichtikon"

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Glossare

Begriff Definition
Abschirmwinkel

Wenn der Abschirmwinkel nicht stimmt, besteht bei direkt strahlenden Leuchten die Gefahr von Direktblendung durch zu hohe Leuchtdichten. Um dies zu vermeiden, besitzen Leuchten Gehäuseteile, Lamellen oder Raster, die die Lampen abschirmen. Hohe Leuchtdichten können auch durch vorgesetzte opale oder prismatische Abdeckungen reduziert werden.

Adaption

Beim Wechsel der Helligkeit benötigen die Augen Zeit, um sich anzupassen. Dieser Anpassungsvorgang heißt Adaptation. Der Adaptationsverlauf und damit die Adaptationszeit werden bestimmt von den Leuchtdichten an Beginn und Ende der Helligkeitsänderung. Die Anpassung von Dunkel nach Hell beträgt nur Sekunden; bis sich die Augen vom Hellen ans Dunkle gewöhnt haben, können Minuten vergehen. 

Akzentbeleuchtung

Akzentbeleuchtung betont Raumbereiche oder einzelne Objekte. Akzentuierendes Licht lockert die Raumatmosphäre auf. Die Akzentbeleuchtung lebt von unterschiedlichen Beleuchtungsstärken: Sie spielt mit starken Kontrasten und harten Schatten, variiert Helligkeit und Lichteinfall. Sie kommt nur zur Geltung, wenn ihre Helligkeit über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung liegt.

Ausstrahlungswinkel

Der Ausstrahlungswinkel ist der Öffnungswinkel des Lichtbündels einer Leuchte oder Reflektorlampe. Er wird bestimmt von der Bauart des Reflektors. Leuchten mit kleinem Ausstrahlungswinkel erzeugen kleine, hell beleuchtete Flächen. Lichtquellen mit breitem Ausstrahlungswinkel ergeben große, jedoch weniger hell beleuchtete Flächen. Im Öffnungswinkel sinkt die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximalwertes ab. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung (Allgemeinbeleuchtung, Platzbeleuchtung) müssen breit strahlende Leuchten mit großen Ausstrahlungswinkeln eingesetzt werden. Für die Akzentbeleuchtung ist in der Regel stärker gebündeltes Licht notwendig.BadleuchtenOptimale Badbeleuchtung benötigt eine gute Allgemeinbeleuchtung, die den gesamten Raum erhellt, und eine zusätzliche Beleuchtung am Spiegel. Blendfreie Leuchten links und rechts neben dem Spiegel sorgen dafür, dass keine unerwünschten Schatten unter Augen, Nase oder Kinn entstehen.

Beleuchtungsstärke

Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E, Maßeinheit: Lux) definiert, wie viel Licht – lichttechnisch genauer wie viel Lichtstrom (in Lumen) – auf eine bestimmte Fläche fällt: Sie beträgt ein Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet. Ein Beispiel: Eine normale Kerzenflamme hat im Abstand von einem Meter ungefähr ein Lux Beleuchtungsstärke.

Bestrahlungsstärke

Die Bestrahlungsstärke (Formelzeichen Edm) ist der Begriff für die gesamte Leistung der eingehenden elektromagnetischen Energie, die auf eine Oberfläche  trifft – bezogen auf die Größe der Fläche. Sie wird normalerweise in Watt pro Quadratmeter gemessen. 

Bodeneinbauleuchten

Bodeneinbauleuchten sind zumeist Scheinwerfer und strahlen das Licht nach oben ab. Sie werden mit eng- oder breitstrahlender, symmetrischer oder asymmetrischer Lichtstärkeverteilung angeboten. Bodeneinbauleuchten werden hauptsächlich in der Außenbeleuchtung eingesetzt, zunehmend aber auch in der Innenbeleuchtung, zum Beispiel zur Wegmarkierung oder als akzentuierende Beleuchtung in Fluren oder Bädern.  

CE-Kennzeichnung

Mit dem Zeichen „CE“ (Conseil de l’Europe) auf ihren Produkten oder der Verpackung dokumentieren die Hersteller in Eigenverantwortung, dass ihre Produkte den Anforderungen bestimmter Richtlinien der Europäischen Union entsprechen. 

Dämmerungsschalter

Ein Dämmerungsschalter schaltet das Licht einer oder mehrerer Leuchten in Abhängigkeit vom Tageslicht (oder Anteilen künstlicher Beleuchtung) automatisch an und aus. Der integrierte Lichtsensor misst die Helligkeit. Seine Empfindlichkeit sollte stufenlos zu regeln sein.

Deckenanbauleuchten

Leuchten zur Montage direkt an der Decke sind Deckenanbauleuchten. Ihr Leuchtenkörper ist sichtbar. Sichtbare Leuchtenköper wirken als Teil der Raumeinrichtung, sind damit auch Mittel der architektonischen Gestaltung.

Deckeneinbauleuchten

Deckeneinbauleuchten eignen sich zur Montage in Hohlräumen oder Zwischendecken. Der größte Teil der Leuchte ist nicht sichtbar in der Decke eingebaut, häufig schließt die Lichtaustrittsöffnung bündig mit der Decke ab.

Dimmen

Durch Dimmen der eingesetzten Lampen kann die Helligkeit einzelner Leuchten oder Leuchtengruppen gesteuert werden. Dimmen verändert die Lichtstimmung, erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Raumnutzungen (Komfortdimmen). Zunehmend wird die Helligkeitssteuerung auch zum Energiesparen eingesetzt (Energiedimmen), zum Beispiel bei tageslichtabhängigen Regelungen in Büroräumen oder Industriehallen. 

Entladungslampen

Entladungslampen erzeugen Licht beim Stromdurchgang durch ionisiertes Gas oder Metalldampf. Je nach Füllung der Lampe wird das Licht direkt sichtbar oder indirekt erzeugt, indem Leuchtstoffe auf der Innenseite des Glaskolbens die UV-Strahlung umwandeln. Der Betriebsdruck im Entladungsrohr ist entweder niedrig (Niederdruck-Entladungslampen) oder hoch (Hochdruck-Entladungslampen).  

Farbtemperatur

Die Lichtfarbe einer Lampe wird beschrieben durch die Farbtemperatur in Kelvin (K). Die gebräuchlichen Lampen haben Farbtemperaturen in den Größenordnungen von unter 3.300 Kelvin (Warmweiß), 3.300 bis 5.300 Kelvin (Neutralweiß) bis über 5.300 Kelvin (Tageslichtweiß).

Halogenlampen

Die Grundbeleuchtung ist die allgemeine Beleuchtung, die einen Raum gleichmäßig erhellt. Sie stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und Menschen im Raum sichtbar sind und ermöglicht die Orientierung.
Damit die Lichtatmosphäre nicht monoton wirkt, ist es sinnvoll, mehrere Leuchten einzuschalten, also die für die Allgemein- und Platzbeleuchtung plus gegebenenfalls zusätzliche Leuchten der Akzentbeleuchtung.


 

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